Häufige Fragen
1. Kann ich ein Messer aus ihrer Internetgallerie kaufen?
Nur die Objekte in der Rubrik « Aktuelle Werke » sind direkt veräußerbar,
in der Galerie befinden sich die verkauften Unikate, ich fertige nicht das ganz gleiche Stück noch einmal an, doch in der Regel eine Interpretation davon.
2. Wie bestelle ich bei Ihnen ein Unikatmesser, Schwert oder Schneidobjekt?
Wenn Sie ein Objekt von mir haben möchten, dann treten Sie in Kontakt mit mir und wir besprechen was Sie haben wollen, welche Materialien, Größe, Preis und soll sich etwas von Ihrer eigenen Persönlichkeit im Objekt widerspiegeln (Initialen und Zeichen, Symbole usw.)
3. Fertigen sie auch ein Messer nach meiner eigenen Zeichnung?
Genau nach Kundenzeichnung Nein, eine offene Grundidee ja. Von mir bekommen Sie in erster Linie solide Kunst. Ich selbst mache fast nie eine Entwurfskizze.
4. Wie lange warte ich auf mein Traummesser?
Kommt drauf an, wie umfangreich der Traum werden soll, ob ich ausgefallene Materialien erst besorgen muss und in wie viel Arbeit ich gerade eingegraben bin. Momentan einfache Stücke 2-5 Monate und grosse Arbeiten 1-2 Jahre, dies sind vage Angaben. Bedenken Sie, wenn ich etwas Einmaliges schaffen will, brauche ich Freiraum und den richtigen Zeitpunkt.
5. Fertigen sie tatsächlich alles an ihren Messern selbst?
Tatsächlich! Was ich handwerklich mache sind mehrere einzelne Berufe, die normalerweise von einzelnen Personen ausgeführt werden.
Ich lege großen Wert darauf die komplette Arbeit selber zu machen, so entsteht ein Objekt das Eins ist.
Eine Ausnahme gibt es, meine Frau und ich fertigen manchmal ein Messer zusammen an, als Gemeinschaftsprojekt. Beispiel
6. Robert, woher bekommst du deine Ideen?
Es sind weniger Ideen als Inspiration und die kommt mir einfach zugeflogen. Ich arbeite frei und ohne Skizze oder Zeichnung, das heisst das Objekt entsteht aus den vorhandenen Materialien, aus meiner Verfassung und dem Grundgedanken was es werden soll (soll es ein Schwert ein Messer oder ein Schraubenzieher aus Gold werden).
Und für wen es sein soll, beeinflusst ebenfalls den Entstehungsprozess des Objektes.
7. Wer sind ihre Kunden?
Kunstliebhaber, Messersammler, Messerbenützer, einfach Leute mit Geschmack und davon sind es viele Frauen.
8. Warum sind ihre Arbeiten so teuer?
Meine Arbeiten sind den Preis-Wert!
Edelste Materialien haben ihren Preis, das Wissen und Können sie zu verarbeiten ebenso. Allein schon eine Damastklinge zu schmieden erfordert viel Zeit und Erfahrung.
Gehen Sie zu einem Juwelier oder einem guten Goldschmied und fragen ihn wie viel ein Objekt meiner Art denn so kosten würde, vorausgesetzt er- sie könnte es fertigen. Na und das Finanzamt will dann auch noch einen klitzekleinen Anteil, wie sie wissen.
9. Wie sind sie zu so einem ungewöhnlichen Beruf gekommen?
Was ich mache ist nicht ein Beruf sondern viele, inklusive Designer.
Nach meiner Lehre als Industriemechaniker lebte ich in Lappland, dort fertigte ich mein erstes Messer, weil ich eben eins brauchte. Danach war es um mich geschehen, nur noch Messer und deren Verwandte. Die handwerklichen Fähigkeiten hab ich mir selbst erarbeitet und meine künstlerische Ader dabei entdeckt.
10. Wie Kommt Ihr Preis zustande?
Material, Umfang der Arbeit, technischer Schwierigkeitsgrad und viel mehr. Da es sich bei meinen Arbeiten um Kunst handelt, die ihre Zeit zum Entstehen braucht, rechne ich auch nicht nach einem Stundenlohn ab, sondern nach künstlerischem Gelingen.
11. Kann man mit ihren Messern denn überhaupt noch schneiden? Mit Diamanten und Gold ist ein Messer doch kein Gebrauchsgegenstand mehr, oder?
Schnitthaltigkeit, Schärfe und Schneidfähigkeit besitzt jedes Messer oder Schwert von mir. Nur sollten Sie es sich überlegen mit einem 8000 € teurem Messer eine Amazonasdurchquerung zu machen. Die Queen macht auch keine Afrikareise mit den Kronjuwelen auf ihrem Kopf. Meine Schneidobjekte zum Stellen oder Hängen sind allerdings nur zum Betrachten oder Anfassen gedacht.
12. Geben Sie Messerbaukurse?
Nein, vielleicht mal in der Zukunft.
13. Warum verwenden Sie keine modernen rostfreien Stähle?
Traditionelle Werkzeugstähle sind in der Endschärfe unübertroffen, problemlos in der Verarbeitung (inklusive die Wärmebehandlung), das Nachschärfen mit Schärfsteinen ist einfach.
Mit meinen Werkzeugstählen kann ich eine große Vielzahl von Damaszenerstahlarten und Muster erschaffen, dies geht nur bedingt mit rostfreien Stählen. Wenn ich es als Künstler ausdrücken darf, rostfreie Stähle sind wie Plastikfarbe, die guten alten Klingenstähle entsprechen hochwertiger Ölfarbe.
14. Wie pflege ich die Klinge und den Griff?
Trocknen Sie die Klinge ab bevor sie das Messer in die Messerscheide stecken. Bei längerem Nichtgebrauch ist für die Klinge Waffenöl gut, das gute alte Ballistolöl verwende ich, zur Not tut es auch mal Margarine oder Pflanzenöl mit geringem Säuregehalt. Der Griff und Teile der Messerscheide bestehen aus Naturmaterialien die gelegentlich auch einen Tropfen Öl vertragen, ich nehme Walnussöl gemischt mit Balsamterpentin, Ballistolöl tut es auch. Außerdem ist PR Arbeit nicht meine Stärke.
15. Warum fertigen Sie nicht billigere Messer für den normalen Gebrauch?
Qualität braucht gutes Ausgangsmaterial und die nötige Zeit, beides kostet.